Alle Werte stammen von den Produktseiten des Herstellers, Stand 23.09.2026. Keine Eigenmessung. Die Ballastrechnung ist eine Überschlagsrechnung mit offengelegten Annahmen, keine statische Bemessung. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.
TOOLPORT Premium Faltpavillon 3×3 m, Stahl 40 mm Hexagon, 4 Seitenteile mit Panoramafenster
nach Datenblatt bewertet- Grundfläche 3×3
- Faltpavillon (Scherenmechanismus) ja
- Gestänge Stahl
- Profilmaß der Standbeine 40 mm
TOOLPORT Economy Faltpavillon 3×3 m, Stahl 30 mm Vierkant, 4 Seitenteile
nach Datenblatt bewertet- Grundfläche 3×3
- Faltpavillon (Scherenmechanismus) ja
- Gestänge Stahl
- Profilmaß der Standbeine 30 mm
3 × 3 Meter ist die meistgesuchte Pavillongröße, und auf einem Zeltplatz ist sie die einzige, die zuverlässig funktioniert. Neun Quadratmeter passen neben die Zelte, vier Füße lassen sich noch beschweren, und der Aufbau geht zu zweit.
Die gute Nachricht: In dieser Größe unterscheiden sich die Modelle in genau zwei Dingen. Die Kaufentscheidung ist damit übersichtlicher als in jeder anderen Pavillongröße.
Neun Quadratmeter — aber wie viel Platz braucht das wirklich?
Die Grundfläche ist nicht der Platzbedarf. Drei Dinge kommen dazu, und alle drei werden beim Kauf übersehen:
- Die Abspannleinen. Ein Pavillon, der stehen bleiben soll, wird nach außen abgespannt — und zwar in einem Winkel, der zusätzlich etwa einen Meter nach jeder Seite braucht. Aus 3 × 3 werden damit in der Praxis rund 5 × 5 Meter beanspruchte Fläche. Das ist der Grund, warum Pavillons auf vollen Zeltplätzen ständig mit den Nachbarn kollidieren.
- Die Höhe. Der Hersteller gibt für seine 3 × 3-Modelle eine Seitenhöhe von 2,00 bis 2,12 Metern und eine Firsthöhe von 3,00 bis 3,10 Metern an. Wer unter Bäumen steht — und Bäume sind auf einem Zeltplatz die besten Plätze, siehe Hitze im Zelt —, sollte diese drei Meter vorher nach oben abschätzen.
- Die Feuerwehrgasse. Viele Campingordnungen verlangen durchgehende freie Wege zwischen den Zeltreihen. Ein Pavillon samt Leinen ist genau das Bauteil, das sie zustellt. Details unter Campingordnung.
Die Kapazitätsangabe des Herstellers für neun Quadratmeter lautet 18 Stehplätze oder 12 Sitzplätze. Das ist großzügig gerechnet: Mit einem Campingtisch, einer Kühlbox und ein paar Stühlen darunter sind es realistisch sechs bis acht Personen, die dort gleichzeitig Platz finden.
Die 3×3-Modelle im Vergleich
| Modell | Grundfläche | Faltpavillon (Scherenmechanismus) | Gestänge | Profilmaß der Standbeine (mm) | Profilform | Dachmaterial | Planenbezeichnung des Herstellers | Dachnähte | Als schwer entflammbar bezeichnet | Seitenteile im Lieferumfang | Aufbau ohne Werkzeug | Herstellerangaben vollständig | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| TOOLPORT Premium Faltpavillon 3×3 m, Stahl 40 mm Hexagon, 4 Seitenteile mit Panoramafenster | 3×3 | ja | Stahl | 40 mm | Hexagon | Polyester, PVC-beschichtet | 750N | bandversiegelt | nein | 4 | ja | ja | Preis prüfen |
| TOOLPORT Economy Faltpavillon 3×3 m, Aluminium 32 mm Vierkant, 4 Seitenteile | 3×3 | ja | Aluminium | 32 mm | Vierkant | Polyester, PVC-beschichtet | 700N | bandversiegelt | nein | 4 | ja | ja | Preis prüfen |
| TOOLPORT Economy Faltpavillon 3×3 m, Stahl 30 mm Vierkant, 4 Seitenteile | 3×3 | ja | Stahl | 30 mm | Vierkant | Polyester, PVC-beschichtet | 700N | bandversiegelt | nein | 4 | ja | ja | Preis prüfen |
| TOOLPORT Economy Faltpavillon 3×3 m, Stahl 30 mm Vierkant, 2 Seitenteile | 3×3 | ja | Stahl | 30 mm | Vierkant | Polyester, PVC-beschichtet | 700N | bandversiegelt | nein | 2 | ja | ja | Preis prüfen |
Alle Leistungsdaten sind Herstellerangaben. Lautstärke- und Ladezeitangaben sind zwischen Herstellern nur eingeschränkt vergleichbar, weil die Bezugslast abweicht.
Es sind genau zwei Unterschiede
Alle vier Modelle haben dasselbe Dachmaß, dieselbe Bauart mit Scherenmechanismus, bandversiegelte Nähte und werkzeuglosen Aufbau. Was sie trennt:
Erstens das Gestänge. 30 mm Vierkant aus Stahl, 32 mm Vierkant aus Aluminium oder 40 mm Hexagon aus Stahl. Bei dünnwandigen Hohlprofilen wächst die Biegesteifigkeit ungefähr mit der dritten Potenz des Kantenmaßes — von 30 auf 40 mm ist das rechnerisch rund das 2,4-Fache, bei gleicher Wandstärke. Die Wandstärke nennt der Hersteller nicht, deshalb ist das eine Größenordnung und kein Messwert. Das Hexagonprofil kommt als zweiter Vorteil obendrauf, weil bei sechs Kanten mehr Material weiter von der Mitte entfernt sitzt als bei vier.
Zweitens die Zahl der Seitenteile: zwei oder vier. Das klingt nach einer Kleinigkeit und ist die wichtigere Entscheidung von beiden.
Zwei Wände oder vier?
Zwei Seitenteile reichen, solange der Wind aus einer Richtung kommt. Er tut es nicht. Auf einem offenen Zeltplatz dreht er im Lauf eines Nachmittags mehrfach, und bei Regen ist eine offene Seite eine nasse Seite.
Dazu kommt ein Punkt, der selten erwähnt wird: Ein halb geschlossener Pavillon ist bei Wind ungünstiger als ein ganz offener. Die geschlossene Seite hält dagegen, die offene füllt sich — das Ding wird zum Sack. Wer nur zwei Wände hat und Wind aufkommt, nimmt beide ab, statt sie zu schließen.
Die Empfehlung ist deshalb eindeutig: vier Seitenteile. Der Aufpreis gegenüber der Zwei-Wand-Variante ist in aller Regel kleiner als der spätere Einzelkauf der fehlenden Teile.
Ballast für neun Quadratmeter
Kein Hersteller in dieser Klasse nennt eine Windlastgrenze oder eine erforderliche Ballastmasse. Also rechnen wir es für diese eine Größe konkret durch.
Der Staudruck ist q = ½ · ρ · v² mit ρ ≈ 1,25 kg/m³. Mit einem angenommenen Kraftbeiwert von 1,0 auf neun Quadratmeter Dachfläche ergibt sich:
| Wind | Geschwindigkeit | Zug am Dach | je Standfuß |
|---|---|---|---|
| Windstärke 4 (mäßig) | ca. 7 m/s | 275 N ≈ 28 kg | ca. 7 kg |
| Windstärke 6 (stark) | ca. 12 m/s | 810 N ≈ 83 kg | ca. 21 kg |
| Windstärke 8 (stürmisch) | ca. 18 m/s | 1.820 N ≈ 186 kg | ca. 46 kg |
Handelsübliche Standfußgewichte wiegen zwischen 5 und 15 Kilogramm. Ein 10-kg-Satz deckt rechnerisch knapp Windstärke 5 ab. Bei Windstärke 6 — in Deutschland an vielen Sommerwochenenden irgendwo anzutreffen — fehlt bereits die Hälfte, bei Windstärke 8 zwei Drittel.
Die Rechnung unterschlägt Böenfaktoren, die genaue Dachgeometrie, den Unterschied zwischen offenen und geschlossenen Seiten und die Reibung der Füße am Boden. Eine belastbare Beurteilung erfolgt nach EN 1991-1-4. Die Größenordnung reicht aber für die eine Schlussfolgerung, die zählt: Wer den Platz verlässt und Wind angesagt ist, baut den Pavillon ab. Ballast ersetzt keine Anwesenheit.
Was in der Praxis hilft, solange man da ist: Leinen nach außen zusätzlich zum Ballast, eine Seite des Dachs tiefer stellen, damit kein Wasser stehen bleibt, und bei aufkommendem Wind die Seitenteile abnehmen statt schließen.
Wann lohnt sich der Sprung auf 3 × 4,5 Meter?
Selten. Der Zugewinn beträgt 4,5 Quadratmeter, der Preis dafür sind drei Dinge:
- 50 Prozent mehr Angriffsfläche für den Wind bei unverändert vier Standfüßen. Der Ballastbedarf steigt entsprechend.
- Eine zusammenhängende freie Fläche, die auf einem belegten Zeltplatz am Freitagabend nicht mehr existiert.
- Ein Maß außerhalb des Standards. Ersatzplanen, Seitenteile und Gewichtssätze sind für 3 × 3 überall verfügbar, für 3 × 4,5 deutlich schlechter.
Sinnvoll ist der Sprung, wenn der Pavillon als Essens- und Aufenthaltszelt für eine größere Gruppe dient und der Platz dafür gesichert ist. Für alles andere sind zwei 3 × 3-Pavillons nebeneinander die bessere Lösung: mehr Fläche, aber acht Standfüße statt vier und zwei unabhängige Konstruktionen.
Was wir noch nicht wissen
- Die Wandstärke der Profile. Ohne sie bleibt das Kantenmaß die halbe Information — ein 40-mm-Profil mit dünner Wand kann schwächer sein als ein kräftiges 30-mm-Profil. Messschieber steht auf der Einkaufsliste.
- Der tatsächliche Platzbedarf inklusive Abspannung. Wir schätzen rund 5 × 5 Meter. Das ist eine Erfahrungsangabe, keine Messung — wir wollen es beim ersten Aufbau mit dem Maßband festhalten.
- Die Haltekraft von Standfußgewichten auf Wiese gegenüber Asphalt. Auf weichem Boden kippt ein Fuß, bevor das Gewicht abhebt — welche Kraft dafür nötig ist, wissen wir nicht.
- Gewicht und Packmaß. Beides fehlt in den Datenblättern und entscheidet darüber, ob der Pavillon vom Parkplatz überhaupt bis zum Zelt kommt.
Häufige Fragen
Wie viel Platz braucht ein Pavillon 3×3 wirklich?
Die Dachfläche beträgt neun Quadratmeter, der beanspruchte Platz ist deutlich größer. Abspannleinen brauchen etwa einen Meter zusätzlich nach jeder Seite, womit realistisch rund 5 × 5 Meter belegt sind. Dazu kommt die Höhe: Der Hersteller gibt 2,00 bis 2,12 Meter Seitenhöhe und 3,00 bis 3,10 Meter Firsthöhe an — unter Bäumen wird das zum Thema.
Wie viele Personen passen unter einen 3×3-Pavillon?
Der Hersteller gibt 18 Stehplätze oder 12 Sitzplätze an. Das ist großzügig gerechnet und gilt für leere Fläche. Mit Campingtisch, Kühlbox und Stühlen darunter sind es realistisch sechs bis acht Personen, die gleichzeitig Platz finden.
Zwei oder vier Seitenteile beim Pavillon?
Vier. Wind dreht im Lauf eines Nachmittags mehrfach, und bei Regen ist jede offene Seite eine nasse Seite. Der Aufpreis gegenüber der Zwei-Wand-Variante liegt in aller Regel unter dem Preis des späteren Einzelkaufs. Ein wichtiger Zusatz: Ein halb geschlossener Pavillon ist bei Wind ungünstiger als ein ganz offener, weil die offene Seite sich füllt und die geschlossene dagegenhält — kommt Wind auf, nimmt man beide Wände ab, statt sie zu schließen.
Wie viel Gewicht braucht ein Pavillon 3×3?
Überschlägig: rund 7 Kilogramm je Standfuß bei Windstärke 4, rund 21 Kilogramm bei Windstärke 6 und rund 46 Kilogramm bei Windstärke 8. Handelsübliche Gewichtssätze wiegen 5 bis 15 Kilogramm pro Fuß und decken damit etwa Windstärke 5 ab. Die Rechnung nimmt einen Kraftbeiwert von 1,0 an und ist eine Größenordnung, keine statische Bemessung nach EN 1991-1-4. Die Schlussfolgerung bleibt: Bei angekündigtem Wind und Abwesenheit wird abgebaut.
Stahl oder Aluminium beim Faltpavillon 3×3?
Aluminium ist leichter und korrodiert nicht — auf einem Zeltplatz, auf dem alles vom Parkplatz getragen wird, ist das der praktisch wichtigste Unterschied. Stahl ist gutmütiger bei Überlastung: Es verbiegt sich, bevor es bricht, während Aluminium knickt. Wichtiger als das Material ist in beiden Fällen das Profilmaß: 40 mm Hexagon schlägt 32 mm Vierkant unabhängig vom Werkstoff.
Lohnt sich 3×4,5 statt 3×3?
Meistens nicht. Man gewinnt 4,5 Quadratmeter und bezahlt mit 50 Prozent mehr Windangriffsfläche bei gleicher Zahl an Standfüßen, mit einem Platzbedarf, den volle Zeltplätze nicht hergeben, und mit einem Maß außerhalb des Standards, für das Ersatzteile schlechter verfügbar sind. Wer mehr Fläche braucht, fährt mit zwei 3-×-3-Pavillons nebeneinander besser: acht Standfüße statt vier und zwei unabhängige Konstruktionen.
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- Pavillon befestigen · Ballastrechner
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