Kompressor-Kühlbox: die einzige Bauart mit einer echten Temperaturangabe

Alle Werte sind Herstellerangaben, abgerufen am 22.09.2026 aus Produktseite, Spezifikationstabelle, EU-Produktdatenblatt nach Verordnung 2019/2016 und Handbuch. Keine Eigenmessung. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

Empfehlung

Dometic CFX3 45 Kompressor-Kühlbox 46 l

nach Datenblatt bewertet
  • Kühlprinzip kompressor
  • Volumen 46 l
  • Tiefste Zieltemperatur -22 C
  • Jahresverbrauch (EN 62552-3) 79 kWh
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Daten laut dometic.com

Preistipp

Alpicool C15 Kompressor-Kühlbox 15 l

nach Datenblatt bewertet
  • Kühlprinzip kompressor
  • Volumen 15,3 l
  • Tiefste Zieltemperatur -20 C
  • Stromaufnahme 60 W
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Daten laut alpicool.com

Premium

Anker SOLIX EverFrost 2 58 l Akku-Kühlbox

nach Datenblatt bewertet
  • Kühlprinzip kompressor
  • Volumen 58 l
  • Tiefste Zieltemperatur -20 C
  • Akkukapazität 288 Wh
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Daten laut ankersolix.com

Im Regal steht sie neben Boxen, die halb so viel kosten und genauso aussehen. Der Unterschied steckt in einer Angabe, die nur sie überhaupt machen kann.

Die Angabe, die es nur hier gibt

In unserem Kühlbox-Datensatz gibt es zwei verschiedene Temperaturfelder, und kein Modell hat beide:

Feld Bedeutung befüllt bei
Zieltemperatur absolut, in Grad Celsius nur Kompressorboxen
Kühldifferenz Grad unter Umgebung nur Peltier-Boxen

Das ist kein Zufall der Datenpflege, sondern der Unterschied selbst. Eine thermoelektrische Box kann keine absolute Temperatur nennen, weil sie keine hat — sie kühlt um einen Betrag herunter, und wo sie damit landet, hängt vom Wetter ab. Die Rechnung dazu steht unter Kompressor oder thermoelektrisch.

Die fünf Kompressorboxen mit Angabe nennen −10 bis −22 Grad. Das sind Gefrierschranktemperaturen, und sie gelten bei 32 Grad im Schatten genauso wie bei 18.

Für die Sieben-Grad-Grenze heißt das: Sie ist die einzige Bauart, bei der die Einhaltung nicht vom Wetter abhängt.

Die Modelle im Einzelnen

Modell Kühlprinzip Volumen (l) Tiefste Zieltemperatur (C) Kühlleistung unter Umgebung (K) Stromaufnahme (W) Jahresverbrauch (EN 62552-3) (kWh) Akkukapazität (Wh) Leergewicht (kg) Lautstärke (dB) 12-V-Anschluss 230-V-Anschluss USB-Anschluss Rollen
ECOFLOW GLACIER Classic Tragbare Kühlbox 35 l Preis prüfen kompressor 35 l -20 C k. A. 55 W k. A. 298 Wh 20,5 kg 38,5 dB ja ja ja nein
Alpicool C15 Kompressor-Kühlbox 15 l Preis prüfen kompressor 15,3 l -20 C k. A. 60 W k. A. k. A. 8,6 kg 45 dB ja ja k. A. k. A.
Dometic CFX3 45 Kompressor-Kühlbox 46 l Preis prüfen kompressor 46 l -22 C k. A. k. A. 79 kWh k. A. 18,7 kg k. A. ja ja ja nein
Anker SOLIX EverFrost 2 58 l Akku-Kühlbox Preis prüfen kompressor 58 l -20 C k. A. k. A. k. A. 288 Wh 28,9 kg k. A. ja ja ja ja
DOMETIC CFF 12 Kompressor-Kühlbox 13 l Preis prüfen kompressor 13 l k. A. k. A. 45 W k. A. k. A. 9,7 kg k. A. ja ja nein nein
Brunner Polarys Freeze SZ 30 Kompressor-Kühlbox Preis prüfen kompressor 30 l -20 C k. A. 60 W k. A. k. A. 10,9 kg k. A. ja ja k. A. k. A.
Mobicool MCF40 Kompressor-Kühlbox 38 l Preis prüfen kompressor 38 l -10 C k. A. k. A. 102 kWh k. A. 11,5 kg 49 dB ja ja k. A. k. A.

Alle Leistungsdaten sind Herstellerangaben. Lautstärke- und Ladezeitangaben sind zwischen Herstellern nur eingeschränkt vergleichbar, weil die Bezugslast abweicht.

Quellen: 7 von 7 Modellen mit Datenblatt

Alle Werte Herstellerangaben, abgerufen 2026-09-22 (Produktseite, Spezifikationstabelle, EU-Produktdatenblatt nach Verordnung 2019/2016, Handbuch des Herstellers). Keine Eigenmessung, keine Drittmessung, kein abgeleiteter Wert. DREI KERNREGELN: (1) ice_retention_h ist nur eingetragen, wo der Hersteller eine Bezugstemperatur ODER eine definierte Beladung dokumentiert – Werbeformeln wie 'bis zu 12 Tage', '27 Std.' oder '3 Tage' ohne Bezug wurden NICHT übernommen; befüllt ist das Feld deshalb bei genau einem von 14 Modellen. (2) cooling_delta_k ist eine THERMOELEKTRIK-Größe ('kühlt X Grad unter Umgebungstemperatur') und steht nur bei den drei Peltier-Boxen; temp_min_c ist die ABSOLUTE Zieltemperatur und steht nur bei Kompressorboxen – kein Modell trägt beide Werte. (3) power_draw_w ist die Nenn-/Spitzenaufnahme, energy_per_24h_wh der Tagesverbrauch; beide Felder werden getrennt geführt. Nur EcoFlow nennt einen Wh/24h-Wert, alle übrigen Elektro-Hersteller nennen stattdessen den EU-Jahreswert nach EN 62552-3, der als energy_per_year_kwh separat geführt und NICHT auf 24 h heruntergerechnet wird. Fehlende Werte sind weggelassen (NULL); Begründung je Wert in db/seed_products_kühlbox.md, Abschnitt 2 und 4.1.

  1. ECOFLOW GLACIER Classic Tragbare Kühlbox 35 l de.ecoflow.com abgerufen 24.09.2026
  2. Alpicool C15 Kompressor-Kühlbox 15 l alpicool.com abgerufen 24.09.2026
  3. Dometic CFX3 45 Kompressor-Kühlbox 46 l dometic.com abgerufen 24.09.2026
  4. Anker SOLIX EverFrost 2 58 l Akku-Kühlbox ankersolix.com abgerufen 24.09.2026
  5. DOMETIC CFF 12 Kompressor-Kühlbox 13 l dometic.com abgerufen 24.09.2026
  6. Brunner Polarys Freeze SZ 30 Kompressor-Kühlbox brunner.it abgerufen 24.09.2026
  7. Mobicool MCF40 Kompressor-Kühlbox 38 l mobicool.com abgerufen 24.09.2026

Was die Tabelle zeigt

  • Die Spanne beim Volumen ist groß: 13 bis 58 Liter. Das kleinste Modell passt in den Fußraum, das größte wiegt leer fast 29 Kilogramm.
  • Gewicht und Volumen hängen eng zusammen — grob ein halbes Kilogramm je Liter. Wer 40 Liter will, trägt 11 bis 20 Kilo, bevor etwas drin ist.
  • Die Leistungsaufnahme liegt zwischen 45 und 60 Watt und sagt für sich genommen wenig, weil ein Kompressor taktet.
  • Zwei Modelle haben einen eingebauten Akku, 288 und 298 Wattstunden. Was das praktisch bedeutet, steht unter Akku-Kühlbox.
  • Alle sieben können 12 Volt und 230 Volt. Welcher Anschluss wann sinnvoll ist, steht unter 12 V oder 230 V kühlen.

Die Lautstärke ist die unterschätzte Zahl

Eine Kompressorbox steht nachts neben dem Zelt und schaltet sich ein, wenn sie es für nötig hält. Drei von sieben Modellen nennen überhaupt einen Pegel, und der reicht von 38,5 bis 49 Dezibel.

Zehn Dezibel Unterschied bedeuten subjektiv etwa doppelt so laut — die Skala dahinter steht unter Pegel und Zeit. Zwischen 38,5 und 49 dB liegt damit der Unterschied zwischen „hört man im Zelt nicht“ und „weckt beim Anlaufen“.

Die Angaben sind trotzdem nicht vergleichbar, weil keiner der drei Hersteller einen Messabstand oder einen Lastzustand nennt. Ein Pegel ohne Abstand ist keine Spezifikation.

Wer empfindlich schläft, stellt die Box ohnehin nicht neben den Kopf — mehr dazu unter Schlafen trotz Lärm.

Der Anlaufstrom

Ein Kompressor zieht beim Start kurzzeitig ein Vielfaches seiner Nennleistung. Das ist der häufigste Grund, warum eine Box an einem kleinen Wechselrichter nicht läuft, obwohl die Wattzahlen auf dem Papier passen.

Kein Hersteller in unserem Feld beziffert ihn. Was man stattdessen tut: über 12 Volt betreiben statt über 230, dann entfällt der Wechselrichter. Die Einzelheiten stehen unter Anlaufstrom und Wechselrichter.

Für wen sie sich lohnt — und für wen nicht

  • Lebensmittel, Hitze, mehrere Tage. → Ja. Es ist die einzige Bauart, die die Kühlkette bei 30 Grad im Schatten hält.
  • Medikamente. → Ja, mit Thermometer, siehe Kühltasche für Medikamente.
  • Nur Getränke, drei Tage Festival. → Nein. Eine passive Box mit Kühlakkus macht kein Geräusch, braucht keinen Strom und kostet einen Bruchteil, siehe Kühlbox ohne Strom.
  • Kein Auto, kein Landstrom, keine Powerstation. → Nein. Ohne Energiequelle ist sie eine schwere passive Box mit schlechter Isolierung.
  • Dauerhafter Einbau im Fahrzeug. → Dann eher ein Standgerät, siehe Kühlschrank fürs Auto.

Was sie am Tag tatsächlich braucht

Zwei der sieben Modelle tragen ein EU-Produktdatenblatt: 79 und 102 Kilowattstunden im Jahr, also rund 216 bis 279 Wattstunden am Tag.

Damit lässt sich rechnen:

Durchrechnen lässt sich das im Batterielaufzeit-Rechner.

Was wir noch nicht wissen

  • Die Einschaltdauer bei Sommertemperaturen. Kein Hersteller gibt sie an, und das EU-Datenblatt misst bei gemäßigter Umgebung — also genau nicht im Fall, der auf einer Wiese zählt.
  • Den Anlaufstrom. Bei null von sieben Modellen angegeben, obwohl er über die Wahl des Wechselrichters entscheidet.
  • Den Geräuschpegel bei vier von sieben Modellen — und bei den drei vorhandenen Angaben fehlen Messabstand und Lastzustand.
  • Die Isolationsstärke. Nur ein Modell nennt sie (53 mm). Sie entscheidet, wie lange der Inhalt ohne Strom kalt bleibt.
  • Die Kühldauer nach dem Abschalten. Nirgends angegeben — und genau das ist die Zahl für die Heimfahrt.

Häufige Fragen

Was kann eine Kompressor-Kühlbox, was andere nicht können?

Eine absolute Temperatur halten. Die fünf Modelle mit Angabe in unserem Feld nennen −10 bis −22 Grad, und dieser Wert gilt bei 32 Grad im Schatten genauso wie bei 18. Eine thermoelektrische Box kann das grundsätzlich nicht: Sie kühlt nur um einen Betrag unter die Umgebungstemperatur herunter, und wo sie damit landet, hängt vom Wetter ab. Für die Sieben-Grad-Grenze ist der Kompressor deshalb die einzige Bauart, deren Einhaltung nicht vom Wetter abhängt.

Wie viel Strom braucht eine Kompressor-Kühlbox?

Nach EU-Produktdatenblatt rund 216 bis 279 Wattstunden am Tag — zwei der sieben Modelle in unserem Feld nennen 79 und 102 Kilowattstunden im Jahr. Eine Powerstation mit 1.024 Wattstunden trägt die Box damit drei bis vier Tage, wenn sonst nichts daran hängt. An der Starterbatterie eines Autos ist deutlich früher Schluss. In der Hitze liegt der Verbrauch höher, weil die Einschaltdauer steigt.

Wie laut ist eine Kompressor-Kühlbox?

Drei von sieben Modellen nennen einen Pegel, und der reicht von 38,5 bis 49 Dezibel. Zehn Dezibel Unterschied bedeuten subjektiv etwa doppelt so laut — zwischen diesen beiden Werten liegt also der Unterschied zwischen „hört man im Zelt nicht“ und „weckt beim Anlaufen“. Vergleichbar sind die Angaben trotzdem nicht, weil keiner der Hersteller einen Messabstand oder Lastzustand nennt.

Lohnt sich eine Kompressorbox fürs Festival?

Für Lebensmittel bei Hitze über mehrere Tage ja, für Getränke an einem Wochenende meistens nicht. Eine passive Box mit Kühlakkus macht kein Geräusch, braucht keinen Strom und kostet einen Bruchteil. Ohne Auto, Landstrom oder Powerstation ist eine Kompressorbox außerdem nur eine schwere passive Box mit vergleichsweise dünner Isolierung.

Warum läuft meine Kühlbox nicht am Wechselrichter?

Wegen des Anlaufstroms. Ein Kompressor zieht beim Start kurzzeitig ein Vielfaches seiner Nennleistung, und daran scheitern kleine Wechselrichter, obwohl die Wattzahlen auf dem Papier passen. Kein Hersteller in unserem Feld beziffert diesen Spitzenstrom. Die einfachste Lösung ist, die Box über 12 Volt zu betreiben statt über 230 — dann entfällt der Wechselrichter ganz.

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