Alle Leistungsdaten stammen aus Herstellerquellen (Produktseite, Spezifikationstabelle, Hersteller-FAQ), Stand 23.09.2026. Keine Eigenmessung — Ertragsmessungen folgen ab Frühjahr 2027. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.
EcoFlow 160 W Leichtes Tragbares Solarpanel, bifazial, XT60
nach Datenblatt bewertet- Nennleistung 160 W
- Prüfbedingung genannt ja
- Leerlaufspannung (Voc) 21,4 V
- Spannung im Arbeitspunkt 18,8 V
249,00 € Stand: 07.11.2026 14:01
Bei Amazon ansehenDaten laut de.ecoflow.com
BigBlue SolarPowa 28 faltbares Solarladegerät, 28 W, drei USB-Anschlüsse
nach Datenblatt bewertet- Nennleistung 28 W
- Prüfbedingung genannt ja
- USB direkt am Panel 24 W
- Anschluss 1x USB-A, 2x USB-C
Daten laut bigblue-tech.com
EcoFlow 220 W tragbares Solarpanel, bifaziales Design
nach Datenblatt bewertet- Nennleistung 220 W
- Prüfbedingung genannt ja
- Leerlaufspannung (Voc) 21,4 V
- Spannung im Arbeitspunkt 18,8 V
399,00 € Stand: 07.11.2026 17:55
Bei Amazon ansehenDaten laut de.ecoflow.com
Ein Solarpanel ersetzt auf dem Festival keine Powerstation, es verlängert sie. Wer nur Handys laden will, kommt mit 28 bis 30 Watt und USB-Buchsen aus. Wer eine Powerstation über drei Tage nachladen will, braucht 100 Watt aufwärts, einen passenden Stecker — und vor allem eine Leerlaufspannung, die der Solarregler der eigenen Station annimmt. Genau dieser dritte Wert fehlt auf der Hälfte der Produktseiten.
Erst den Bedarf ausrechnen, dann die Wattzahl wählen: Wattstunden-Rechner
Solarpanels im Vergleich
| Modell | Nennleistung (W) | Prüfbedingung genannt | Leerlaufspannung (Voc) (V) | Spannung im Arbeitspunkt (V) | Kurzschlussstrom (Isc) (A) | USB direkt am Panel (W) | Anschluss | Gewicht (kg) | Packmaß gefaltet | Schutzart | Wirkungsgrad (Herstellerangabe) (%) | Zelltyp | Aufstellwinkel | Garantie (Monate) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
EcoFlow 160 W Leichtes Tragbares Solarpanel, bifazial, XT60 Preis prüfen
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160 W | ja | 21,4 V | 18,8 V | 9,2 A | k. A. | XT60 | 3,8 kg | 609 x 598 x 26 mm | IP68 | 25 % | N-Typ TOPCon monokristallin | 30 bis 60 Grad verstellbar | 60 Monate |
EcoFlow 110 W Leichtes Tragbares Solarpanel, bifazial Preis prüfen
|
110 W | ja | 23,5 V | 19,5 V | 6,1 A | k. A. | XT60I-F | 3,3 kg | 544 x 413 x 36 mm | IP68 | 25 % | N-Typ TOPCon monokristallin | k. A. | 60 Monate |
EcoFlow 220 W tragbares Solarpanel, bifaziales Design Preis prüfen
|
220 W | ja | 21,4 V | 18,8 V | 12,2 A | k. A. | XT60 | 5,1 kg | 603 x 598 x 36 mm | IP68 | 25 % | N-Typ TOPCon monokristallin | k. A. | 60 Monate |
| BigBlue SolarPowa 28 faltbares Solarladegerät, 28 W, drei USB-Anschlüsse Preis prüfen | 28 W | ja | k. A. | k. A. | k. A. | 24 W | 1x USB-A, 2x USB-C | 0,68 kg | 281 x 160 x 35 mm | k. A. | 25,4 % | monokristallin, Back-Contact-Zellen | vier Ösen zum Aufhängen | k. A. |
Anker SOLIX PS100 Bifaziales tragbares Solarpanel, 100 W Preis prüfen
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100 W | nein | k. A. | 21,6 V | k. A. | k. A. | XT60i plus Solarladekabel | 2,8 kg | 51 x 60 x 6,4 cm | IP68 | 25 % | N-Typ | fest 35 Grad | 60 Monate |
Jackery SolarSaga 100 faltbares Solarpanel 100 W Preis prüfen
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100 W | nein | k. A. | k. A. | k. A. | 27 W | DC8020 (Adapter auf DC7909 im Lieferumfang) | 4,7 kg | 60,96 x 53,34 x 3,56 cm | IP68 | 25 % | monokristallin, ETFE-laminiert | zwei ausklappbare Ständer | k. A. |
Anker SOLIX PS30 faltbares Solarpanel 30 W mit USB-A und USB-C Preis prüfen
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30 W | nein | k. A. | k. A. | k. A. | 27 W | USB-A und USB-C | 1,1 kg | 272 x 224 x 43 mm | IP65 | k. A. | k. A. | zwei Karabiner zum Aufhängen | 18 Monate |
EcoFlow 60 W tragbares und klappbares Solarpanel Preis prüfen
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60 W | nein | 25,6 V | k. A. | 2,06 A | k. A. | DC | 2 kg | 317 x 309 x 45 mm | IP68 | 25 % | N-Typ TOPCon monokristallin | Ständer oder Aufhängen an vier Ösen | 60 Monate |
Alle Leistungsdaten sind Herstellerangaben. Lautstärke- und Ladezeitangaben sind zwischen Herstellern nur eingeschränkt vergleichbar, weil die Bezugslast abweicht.
Quellen: 8 von 8 Modellen mit Datenblatt
Alle Werte Herstellerangaben, abgerufen 2026-09-23 (Produktseite, Spezifikationstabelle, Hersteller-FAQ). Keine Eigenmessung, keine Drittmessung, kein Händlerwert. VIER KERNREGELN: (1) Eine Wattzahl auf einem Solarpanel ist ohne Prüfbedingung nicht vergleichbar. Die Branchenbedingung heißt STC und ist in IEC 61215 definiert: 1000 W/m2 Bestrahlungsstärke, 25 Grad C Zelltemperatur, Luftmasse AM 1,5. Der Schlüssel test_condition_named sagt je Modell, ob der Hersteller eine Prüfbedingung zur Leistungsangabe überhaupt nennt: 4 von 8 ja, 4 von 8 nein. EcoFlow nennt zusätzlich BNPI, eine herstellereigene bifaziale Bedingung, deren Definition EcoFlow nicht veröffentlicht – die BNPI-Zahlen sind deshalb NICHT als Nennleistung eingetragen, sondern nur die STC-Zahl. BigBlue ist der einzige Hersteller im Feld, der alle drei STC-Parameter ausschreibt, und der einzige, der neben der Rated Power eine niedrigere Working Power angibt. (2) Leerlaufspannung (Voc) ist der einzige Wert, mit dem sich vorab prüfen lässt, ob ein Panel an eine bestimmte Powerstation passt: liegt Voc über dem Eingangsfenster des Solarreglers, lädt das Panel nicht, im schlimmsten Fall geht der Regler kaputt. Nur 4 von 8 Modellen nennen Voc. Anker nennt für das PS100 ausschließlich den Arbeitspunkt '21,6V = 4,63A' (Vmp/Imp), Jackery nennt auf der Produktseite gar keine elektrischen Kennwerte. Wo Voc fehlt, ist das Feld leer – eine Rückrechnung aus Vmp wäre eine Eigenrechnung und unterbleibt. (3) Nachgerechnet, nicht geschätzt: Für jedes Modul gilt Pmax = Voc x Isc x Füllfaktor, und der Füllfaktor ist physikalisch immer kleiner als 1. Beim EcoFlow 60 W ergeben die eigenen Angaben 25,6 V x 2,06 A = 52,7 W – weniger als die angegebene Nennleistung von 60 W. Mindestens einer der drei Werte auf dieser Herstellerseite kann nicht stimmen. Die Werte sind trotzdem unverändert eingetragen, der Widerspruch ist im Text benannt. (4) usb_output_w ist die Summe der vom Hersteller genannten USB-Ausgangsleistungen (Spannung x Strom je Port), also das, was ohne Powerstation direkt am Panel ankommt. Kein Modell im Feld gibt USB-PD an; alle USB-Ausgänge arbeiten mit 5 V. Bei Panels ohne USB-Ausgang ist das Feld leer. IP-ANGABEN: IP-Schutzarten sind in IEC 60529 definiert; die zweite Ziffer 8 bedeutet dauerndes Untertauchen unter herstellerseitig festgelegten Bedingungen. Zwei Hersteller widersprechen ihrer eigenen IP-Angabe im FAQ-Text derselben Seite – Anker schreibt zum PS100 'nach IP68 wasserresistent', direkt gefolgt von 'Bitte setze es jedoch weder starkem Regen aus noch tauche es ins Wasser ein'; EcoFlow schränkt beim 110 W per Fußnote ein: 'Nur das Solarpanel ist wetterfest nach IP68, die Anschlussbox ist davon ausgenommen.' Beide Zitate stehen im Text, nicht in der Tabelle. Beim EcoFlow 220 W liefert die deutsche Produktseite die Spezifikationstabelle in spanischer Sprache aus; übernommen wurden nur die Zahlen. Fehlende Werte sind weggelassen (NULL).
- EcoFlow 160 W Leichtes Tragbares Solarpanel, bifazial, XT60 de.ecoflow.com abgerufen 24.09.2026
- EcoFlow 110 W Leichtes Tragbares Solarpanel, bifazial de.ecoflow.com abgerufen 24.09.2026
- EcoFlow 220 W tragbares Solarpanel, bifaziales Design de.ecoflow.com abgerufen 24.09.2026
- BigBlue SolarPowa 28 faltbares Solarladegerät, 28 W, drei USB-Anschlüsse bigblue-tech.com abgerufen 24.09.2026
- Anker SOLIX PS100 Bifaziales tragbares Solarpanel, 100 W ankersolix.com abgerufen 24.09.2026
- Jackery SolarSaga 100 faltbares Solarpanel 100 W de.jackery.com abgerufen 24.09.2026
- Anker SOLIX PS30 faltbares Solarpanel 30 W mit USB-A und USB-C ankersolix.com abgerufen 24.09.2026
- EcoFlow 60 W tragbares und klappbares Solarpanel de.ecoflow.com abgerufen 24.09.2026
Was die Tabellenwerte bedeuten
Die Tabelle stellt bewusst die Spalte „Prüfbedingung genannt“ direkt hinter die Nennleistung. Eine Wattzahl ohne Prüfbedingung ist keine vergleichbare Angabe, sondern eine Zahl auf einem Karton.
- Nennleistung und STC: Die Branchenbedingung heißt STC und ist in IEC 61215 festgelegt — 1.000 W/m² Bestrahlungsstärke, 25 °C Zelltemperatur, Luftmasse AM 1,5. Vier von acht Herstellern nennen überhaupt eine Bedingung. BigBlue ist der einzige, der alle drei Parameter ausschreibt, und der einzige, der neben der „Rated Power 28W“ eine niedrigere „Working Power 24W in total“ angibt.
- BNPI ist keine Norm. EcoFlow nennt neben der STC-Leistung eine zweite, höhere Zahl unter „BNPI-Testbedingungen“ — beim 160-W-Panel 177 W. Was BNPI genau misst, veröffentlicht EcoFlow nicht. In der Tabelle steht deshalb ausschließlich der STC-Wert.
- Leerlaufspannung (Voc): der einzige Wert, mit dem sich vor dem Kauf prüfen lässt, ob das Panel an die eigene Powerstation passt. Nur vier von acht Modellen nennen ihn.
- USB direkt am Panel: die Summe der vom Hersteller genannten USB-Ausgänge, also das, was ohne Powerstation am Gerät ankommt. Kein einziges Panel im Feld kann USB-PD — alle Buchsen arbeiten mit 5 Volt.
- Wirkungsgrad ist bei allen Herstellern ein Zellwert, kein Modulwert. Er sagt, wie viel Fläche für eine Wattzahl nötig ist, nicht wie viel Strom ankommt.
Noch nicht in der Tabelle, weil nicht belegbar: Tagesertrag in Wattstunden, Temperaturkoeffizient, Verhalten bei Teilverschattung, Kabellänge, Leistung nach 200 Lade-Entlade-Zyklen im Freien. Diese Spalten kommen nach der eigenen Messreihe. Geschätzt wird nichts.
Die drei Zahlen, die vor dem Kauf zählen
1. Watt-Peak ist ein Laborwert, kein Versprechen
1.000 W/m² entsprechen wolkenlosem Mittagslicht bei senkrechtem Einfall. Auf einem deutschen Zeltplatz im Juni erreicht man diesen Wert an wenigen Stunden weniger Tage — und dann meistens nicht, weil das Panel schräg oder halb im Schatten des Nachbarzelts liegt. Dazu kommt die zweite STC-Bedingung: 25 °C Zelltemperatur. Ein schwarzes Panel in der prallen Sonne wird deutlich wärmer, und mit der Temperatur sinkt die Leistung.
Bemerkenswert ist, wie offen einzelne Hersteller damit umgehen. Jackery beantwortet die Frage im eigenen FAQ so: „Die Angabe 100W wird in einem idealen Labor getestet.“ BLUETTI formuliert es für sein PV120 ähnlich: die Nennleistung sei „das optimale Testergebnis bei bestimmten Temperaturen und Sonnenlicht“. Anker schreibt zum PS100 schlicht, die Leistung hänge von Sonnenintensität, Ausrichtung und Winkel ab.
Was das praktisch heißt: Plane mit deutlich weniger als der Nennleistung. Ein 100-W-Panel, das einen Festivaltag über gut ausgerichtet in der Sonne steht, liefert eine Größenordnung von wenigen hundert Wattstunden — nicht 100 W mal zehn Stunden. Eine belastbare eigene Zahl dazu haben wir noch nicht, deshalb steht hier keine.
2. Leerlaufspannung entscheidet, ob überhaupt etwas passiert
Jede Powerstation hat ein Eingangsfenster für den Solareingang, zum Beispiel „11–60 V“. Liegt die Leerlaufspannung des Panels darüber, lädt die Station nicht — im ungünstigen Fall nimmt der Laderegler Schaden. Liegt sie darunter, startet der Regler gar nicht erst. Der Wert, der zählt, ist Voc, nicht die Spannung im Arbeitspunkt, denn Voc stellt sich ein, solange nichts entnommen wird, und steigt bei Kälte sogar noch an.
BLUETTI schreibt diese Regel als einziger Hersteller im Feld direkt auf die Produktseite: Man solle sicherstellen, „dass die Leerlaufspannung (VOC) vom PV120 unter der Eingangsspannungsgrenze der Powerstation liegt“. Genau diese Prüfung ist bei Jackery und Anker unmöglich: Das SolarSaga 100 nennt auf der Produktseite keinen einzigen elektrischen Kennwert, das Anker PS100 nur den Arbeitspunkt „21,6 V = 4,63 A“.
Kurios ist der Befund beim kleinsten Panel des Felds: Das EcoFlow 60 W hat mit 25,6 V die höchste Leerlaufspannung der ganzen Tabelle — höher als das 220-W-Modell mit 21,4 V. Wer nach „klein also harmlos“ sortiert, sortiert falsch.
3. Wir haben nachgerechnet: beim EcoFlow 60 W geht es nicht auf
Für jedes Solarmodul gilt: Nennleistung = Leerlaufspannung × Kurzschlussstrom × Füllfaktor. Der Füllfaktor beschreibt, wie „eckig“ die Kennlinie ist, und liegt physikalisch immer unter 1, bei guten Modulen zwischen 0,75 und 0,82.
Rechnet man die Herstellerangaben des EcoFlow 60 W durch, ergeben 25,6 V × 2,06 A genau 52,7 Watt — weniger als die angegebenen 60 W. Dafür wäre ein Füllfaktor von 1,14 nötig, den es nicht gibt. Mindestens einer der drei Werte auf dieser Produktseite ist falsch. Wir haben die Zahlen trotzdem unverändert übernommen und markieren stattdessen den Widerspruch: Unsere Tabelle gibt wieder, was der Hersteller sagt, nicht was wir für plausibel halten.
Die Gegenprobe bei den anderen Panels mit vollständigen Angaben: EcoFlow 160 W kommt auf einen Füllfaktor von 0,81, das 110 W auf 0,77, das 220 W auf 0,84. Alles plausibel.
Passend für dich
Nur Handys und Kopfhörer: 25 bis 30 Watt
Drei Leute, drei Handys, ein Paar Kopfhörer, vielleicht eine Powerbank als Puffer. Dafür braucht es keine Powerstation und kein Kabelgewirr, sondern ein Panel mit USB-Buchsen, das tagsüber am Pavillon hängt. Achte auf die Ösen: Ein Panel, das man aufhängen kann, steht automatisch steiler zur Sonne als eins, das flach auf der Wiese liegt.
BigBlue SolarPowa 28 faltbares Solarladegerät, 28 W, drei USB-Anschlüsse
nach Datenblatt bewertet680 g, drei Buchsen, und als einziges Datenblatt im Feld mit ausgeschriebener Prüfbedingung.
- Nennleistung 28 W
- Prüfbedingung genannt ja
- USB direkt am Panel 24 W
- Anschluss 1x USB-A, 2x USB-C
Daten laut bigblue-tech.com
Anker SOLIX PS30 faltbares Solarpanel 30 W mit USB-A und USB-C
nach Datenblatt bewertet1,1 kg, zwei Karabiner im Lieferumfang — gedacht zum Aufhängen am Rucksack, nicht zum Hinlegen.
- Nennleistung 30 W
- Prüfbedingung genannt nein
- USB direkt am Panel 27 W
- Anschluss USB-A und USB-C
59,99 € Stand: 07.11.2026 14:02
Bei Amazon ansehenDaten laut ankersolix.com
Erwartungsmanagement: 5 Volt und maximal 3 Ampere pro Port bedeuten rund 15 Watt am schnellsten Anschluss. Ein modernes Handy, das am Netzteil in 30 Minuten halb voll ist, braucht hier ein Vielfaches. Rechne mit einem Handy pro Panel und halbem Tag, nicht mit vier gleichzeitig.
Powerstation nachladen, zu zweit oder zu viert: 100 bis 160 Watt
Das ist der Standardfall auf dem Zeltplatz: eine Powerstation mit 300 bis 1.000 Wh, die am Freitag voll ankommt und bis Sonntag durchhalten soll. Hier zählt das Verhältnis von Watt zu Kilogramm, denn das Panel muss vom Parkplatz zum Zelt.
EcoFlow 160 W Leichtes Tragbares Solarpanel, bifazial, XT60
nach Datenblatt bewertet160 W bei 3,8 kg, Voc und STC ausgewiesen, Winkel 30–60° verstellbar. Das rundeste Paket im Feld.
- Nennleistung 160 W
- Prüfbedingung genannt ja
- Leerlaufspannung (Voc) 21,4 V
- Spannung im Arbeitspunkt 18,8 V
249,00 € Stand: 07.11.2026 14:01
Bei Amazon ansehenDaten laut de.ecoflow.com
Anker SOLIX PS100 Bifaziales tragbares Solarpanel, 100 W
nach Datenblatt bewertetMit 2,8 kg das leichteste 100-W-Panel — der Aufstellwinkel ist allerdings auf 35° festgelegt.
- Nennleistung 100 W
- Prüfbedingung genannt nein
- Spannung im Arbeitspunkt 21,6 V
- Anschluss XT60i plus Solarladekabel
259,00 € Stand: 07.11.2026 17:55
Bei Amazon ansehenDaten laut ankersolix.com
Jackery SolarSaga 100 faltbares Solarpanel 100 W
nach Datenblatt bewertetDas einzige große Panel mit USB-Buchsen: lädt auch dann, wenn die Powerstation zu Hause bleibt.
- Nennleistung 100 W
- Prüfbedingung genannt nein
- USB direkt am Panel 27 W
- Anschluss DC8020 (Adapter auf DC7909 im Lieferumfang)
169,00 € Stand: 07.11.2026 16:20
Bei Amazon ansehenDaten laut de.jackery.com
Steckerfrage vorher klären. EcoFlow liefert XT60, Anker XT60i plus Solarladekabel, Jackery einen DC8020-Anschluss mit Adapter auf DC7909, BLUETTI ausschließlich MC4. Ein Panel der einen Marke an der Station einer anderen funktioniert oft — aber nur mit dem richtigen Adapter und nur, wenn die Spannung passt.
Vier Personen mit Kühlbox: 200 Watt aufwärts
Sobald eine Kompressor-Kühlbox mitfährt, kippt die Bilanz: Sie zieht je nach Modell 150 bis 250 Wh am Tag und läuft auch nachts. Dann reicht Nachladen nicht mehr nebenbei, dann braucht die Fläche echte Leistung.
EcoFlow 220 W tragbares Solarpanel, bifaziales Design
nach Datenblatt bewertet220 W nach STC, gleiche Leerlaufspannung wie das 160-W-Modell — passt also in dieselben Eingangsfenster.
- Nennleistung 220 W
- Prüfbedingung genannt ja
- Leerlaufspannung (Voc) 21,4 V
- Spannung im Arbeitspunkt 18,8 V
399,00 € Stand: 07.11.2026 17:55
Bei Amazon ansehenDaten laut de.ecoflow.com
Ehrlicherweise: Aufgeklappt ist dieses Panel 2,27 Meter lang. Auf einem dicht belegten Zeltplatz ist das keine Fläche, die man einfach hat, und unbeaufsichtigt liegen lassen möchte man es auch nicht. Wer vier Tage mit Kühlbox plant, fährt mit einer größeren Powerstation oft besser als mit mehr Solarfläche.
Was auf dem Zeltplatz wirklich passiert
- Ausrichtung schlägt Wattzahl. Ein 100-W-Panel im richtigen Winkel liefert mehr als ein 160-W-Panel, das flach auf der Wiese liegt. Panels mit verstellbarem Ständer oder Ösen zum Aufhängen sind deshalb im Vorteil — der feste 35°-Winkel des Anker PS100 ist als Kompromiss gedacht und lässt sich morgens und abends nicht nachjustieren.
- Teilverschattung kostet überproportional. Bei in Reihe geschalteten Zellen bestimmt die schwächste den Strom. Ein Schatten über einer Ecke kostet mehr als ein Achtel der Leistung. Auf dem Zeltplatz heißt das: nicht neben den Pavillon, und im Tagesverlauf einmal nachrücken.
- IP-Angaben sind unzuverlässiger als anderswo. IP68 ist in IEC 60529 als dauerndes Untertauchen unter herstellerseitig festgelegten Bedingungen definiert. Anker schreibt zum PS100 „nach IP68 wasserresistent“ — und zwei Zeilen weiter: „Bitte setze es jedoch weder starkem Regen aus noch tauche es ins Wasser ein.“ EcoFlow schränkt beim 110-W-Panel per Fußnote ein: „Nur das Solarpanel ist wetterfest nach IP68, die Anschlussbox ist davon ausgenommen.“ BLUETTI gibt IP65 ausdrücklich nur für die Anschlussdose an. Der empfindliche Teil ist in allen drei Fällen derselbe: der Anschluss, nicht die Fläche. Steckverbindung bei Regen hochlegen oder abdecken.
- Hitze kostet Leistung. Die 25 °C der Prüfbedingung beziehen sich auf die Zelle. Ein Panel, das direkt auf dunklem Boden liegt, staut Wärme. Ein paar Zentimeter Luft darunter sind kein Detail.
- Diebstahl ist ein reales Thema. Ein 200-Euro-Panel, das tagsüber sichtbar am Zelt lehnt, während alle vorne stehen, ist ein Angebot. Wer tagsüber das Gelände verlässt, nimmt es rein oder sichert es — dasselbe gilt für Handy und Wertsachen.
Häufige Fragen
Welches Solarpanel für Camping?
Für Handys und Kopfhörer reicht ein faltbares 25- bis 30-W-Panel mit USB-Buchsen und Ösen zum Aufhängen; es wiegt unter einem Kilo. Sobald eine Powerstation nachgeladen werden soll, beginnt der sinnvolle Bereich bei 100 W. Wichtiger als die Wattzahl ist, dass der Hersteller eine Prüfbedingung und die Leerlaufspannung nennt — sonst lässt sich weder die Leistung einordnen noch die Kompatibilität prüfen.
Wieviel Watt Solarpanel für Camper und Festival?
Als Faustregel für ein Festivalwochenende: 30 W für zwei bis drei Handys, 100 bis 160 W für eine Powerstation bis 1.000 Wh, ab 200 W sobald eine Kompressor-Kühlbox mitläuft, weil die allein 150 bis 250 Wh am Tag zieht. Die Nennleistung gilt unter Laborbedingungen; auf dem Zeltplatz kommt spürbar weniger an. Rechne den eigenen Bedarf lieber in Wattstunden aus als in Watt.
Passt jedes Solarpanel an jede Powerstation?
Nein. Drei Dinge müssen zusammenpassen: der Stecker (XT60, MC4, DC7909 oder USB), die Leerlaufspannung des Panels und das Eingangsfenster des Solarreglers in der Station. Liegt die Leerlaufspannung über dem zulässigen Maximum, lädt die Station nicht oder der Regler nimmt Schaden. Genau deshalb ist die fehlende Voc-Angabe bei Jackery und Anker ein praktisches Problem und nicht nur eine Lücke im Datenblatt.
Kann man mit einem Solarpanel direkt das Handy laden?
Nur bei Panels mit USB-Buchsen — im Vergleichsfeld sind das drei von acht. Alle arbeiten mit 5 Volt und höchstens 3 Ampere pro Port, also rund 15 Watt. USB-PD beherrscht keines der Panels. Schnellladen fällt damit aus, und bei wechselnder Bewölkung bricht die Ladung ab und startet neu, was manche Handys schlecht vertragen. Der stabilere Weg ist: Panel lädt eine Powerbank, Powerbank lädt das Handy.
Bringt ein bifaziales Panel auf dem Zeltplatz mehr?
Bifazial heißt, dass auch die Rückseite Licht aufnimmt. Der Zugewinn entsteht durch reflektiertes Licht und ist auf hellem Untergrund — Sand, Beton, Schnee — am größten. Auf einer Wiese, also dem typischen Festivaluntergrund, fällt er kleiner aus. Anker beziffert den Vorteil mit „bis zu 10 %“, EcoFlow rechnet ihn in die eigene BNPI-Angabe ein, deren Bedingungen nicht veröffentlicht sind. Als Kaufgrund taugt das Merkmal nicht, als Zugabe ist es willkommen.
Was wir noch nicht wissen
Die Tabelle gibt Herstellerangaben wieder, mehr nicht. Was uns fehlt, ist der Wert, auf den es eigentlich ankommt: der tatsächliche Tagesertrag in Wattstunden, gemessen bei bekannter Ausrichtung, bekannter Temperatur und protokolliertem Wetter. Das ist Teil unserer Messreihe im Frühjahr 2027 — mit Wattstunden-Zähler am Ausgang, Temperaturfühler auf der Panelrückseite und zwei Panels nebeneinander auf derselben Wiese.
Bis dahin gilt für diese Seite dieselbe Regel wie für alle anderen: Wo der Hersteller schweigt, bleibt das Feld leer. Eine geschätzte Zahl wäre bequemer, aber sie wäre nicht überprüfbar.
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EcoFlow 110 W Leichtes Tragbares Solarpanel, bifazial
EcoFlow 60 W tragbares und klappbares Solarpanel