Alle Werte stammen aus den Produkt- und Spezifikationsseiten von EcoFlow, Stand 23.09.2026. Keine Eigenmessung. Händlerlistungen und Amazon-Titel sind hier keine Quelle. Preise nennen wir nicht, weil sie sich in dieser Produktklasse wöchentlich ändern. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.
EcoFlow DELTA 3 tragbare Powerstation 1.024 Wh
nach Datenblatt bewertet- Eigenständige Powerstation ja
- Kapazität 1.024 Wh
- Max. Kapazität mit Zusatzakku 5.000 Wh
- AC-Dauerleistung 1.800 W
EcoFlow DELTA 2 tragbare Powerstation 1.024 Wh
nach Datenblatt bewertet- Eigenständige Powerstation ja
- Kapazität 1.024 Wh
- Max. Kapazität mit Zusatzakku 3.040 Wh
- AC-Dauerleistung 1.800 W
EcoFlow DELTA 3 Plus tragbare Powerstation 1.024 Wh
nach Datenblatt bewertet- Eigenständige Powerstation ja
- Kapazität 1.024 Wh
- Max. Kapazität mit Zusatzakku 5.000 Wh
- AC-Dauerleistung 1.800 W
Die DELTA 2 ist seit 2022 auf dem Markt und war lange die meistgekaufte 1-kWh-Powerstation in Deutschland. Inzwischen steht die DELTA 3 daneben, EcoFlow verkauft beide weiter, und die naheliegende Frage lautet: Reicht die ältere noch, oder zahlt man die Differenz für den Nachfolger?
Wir haben die Spezifikationsseiten beider Generationen nebeneinandergelegt — inklusive der Max-Modelle und der Zusatzakkus. Das Ergebnis ist in einem Punkt eindeutig und in einem zweiten überraschend.
Die kurze Antwort
Für einen Zeltplatz ist die DELTA 2 technisch nicht zu langsam, zu schwach oder zu klein. 1.024 Wh und 1.800 W Dauerleistung decken alles ab, was dort sinnvoll läuft. Wer eine günstig bekommt, macht nichts falsch.
Der eine Wert, der den Alltag verändert, ist die Ladezeit am Netz. EcoFlow nennt für die DELTA 2 volle 120 Minuten von 0 auf 100 Prozent, für die DELTA 3 sind es 56 Minuten. Auf einem Zeltplatz mit einer einzigen Stromsäule und einer Schlange davor ist das der Unterschied zwischen „einmal kurz anstecken“ und „zwei Stunden danebenstehen“. Dazu kommen 4.000 statt 3.000 Zyklen und eine AC-Spitzenleistung von 3.600 statt 2.700 Watt.
Und der überraschende Punkt: Bei den großen Modellen kehrt sich das Bild um. Die drei Jahre ältere DELTA 2 Max nimmt zwei Zusatzakkus auf und hat zwei volle 100-W-USB-C-Anschlüsse. Die neuere DELTA 3 Max ist nach Herstellerangabe gar nicht erweiterbar und hat nur noch einen vollwertigen USB-C-Port. Wer 2 kWh sucht und später aufrüsten will, ist mit dem älteren Gerät besser bedient — oder muss zur Max Plus greifen.
Die EcoFlow DELTA-Modelle im Vergleich
| Modell | Kapazität (Wh) | Max. Kapazität mit Zusatzakku (Wh) | AC-Dauerleistung (W) | AC-Spitzenleistung (W) | AC-Ladeleistung (W) | 0 auf 100 % am Netz (Min.) | Solar-Eingang max. (W) | Stärkster USB-C-Ausgang (W) | Zyklen bis 80 % Restkapazität | Schutzart des Akkupacks | Lautstärke angegeben | Gewicht (kg) | Maße | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| EcoFlow DELTA 3 tragbare Powerstation 1.024 Wh | 1.024 Wh | 5.000 Wh | 1.800 W | 3.600 W | 1.500 W | 56 Min. | 500 W | 100 W | 4.000 | IP65 (nur Akkupack) | ja | 12,5 kg | 398 x 200 x 284 mm | Preis prüfen |
| EcoFlow DELTA 3 Plus tragbare Powerstation 1.024 Wh | 1.024 Wh | 5.000 Wh | 1.800 W | 3.600 W | 1.500 W | 56 Min. | 1.000 W | 140 W | 4.000 | IP65 (nur Akkupack) | ja | 12,5 kg | 398 x 200 x 284 mm | Preis prüfen |
| EcoFlow DELTA 2 tragbare Powerstation 1.024 Wh | 1.024 Wh | 3.040 Wh | 1.800 W | 2.700 W | 1.200 W | 120 Min. | 500 W | 100 W | 3.000 | k. A. | nein | 12 kg | 400 x 211 x 281 mm | Preis prüfen |
| EcoFlow DELTA 2 Max tragbare Powerstation 2.048 Wh | 2.048 Wh | 6.144 Wh | 2.400 W | 4.800 W | 2.300 W | k. A. | 1.000 W | 100 W | 3.000 | k. A. | nein | 23 kg | 497 x 242 x 305 mm | Preis prüfen |
| EcoFlow DELTA 3 Max Plus tragbare Powerstation 2.048 Wh | 2.048 Wh | 10.000 Wh | 3.000 W | 6.000 W | 2.300 W | k. A. | 1.000 W | 140 W | k. A. | k. A. | ja | 22,1 kg | 494 x 239 x 305 mm | Preis prüfen |
| EcoFlow DELTA 3 Max tragbare Powerstation 2.048 Wh | 2.048 Wh | 2.048 Wh | 2.400 W | 4.800 W | 2.300 W | k. A. | 500 W | 100 W | k. A. | k. A. | ja | 20,3 kg | 494 x 239 x 305 mm | Preis prüfen |
Alle Leistungsdaten sind Herstellerangaben. Lautstärke- und Ladezeitangaben sind zwischen Herstellern nur eingeschränkt vergleichbar, weil die Bezugslast abweicht.
Was die Tabellenwerte bedeuten
Drei Spalten in dieser Tabelle sind lückenhaft, und die Lücken sind der eigentliche Informationsgehalt. Wir füllen sie nicht mit Händlerangaben auf.
- „0 auf 100 % am Netz“ ist nur bei drei von sechs Stationen belegt. EcoFlow nennt eine volle Ladezeit für die DELTA 2 (120 Minuten) sowie für DELTA 3 und DELTA 3 Plus (je 56 Minuten). Für alle Max-Modelle steht auf der Produktseite ausschließlich „0 auf 80 Prozent in 47 Minuten“. Achtzig Prozent sind keine volle Ladung, und die letzten zwanzig Prozent dauern bei LFP-Zellen überproportional lange, weil der Ladestrom gegen Ende zurückgefahren wird. Beide Zahlen in dieselbe Spalte zu schreiben, wäre ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen — deshalb bleibt das Feld dort leer.
- „Max. Kapazität mit Zusatzakku“ verrät, wer nicht erweiterbar ist. Steht dort derselbe Wert wie in der Kapazitätsspalte, ist Schluss. Bei der DELTA 3 Max gibt EcoFlow in der Zeile „Anzahl der zusätzlichen Batterieanschlüsse“ ausdrücklich NEIN an.
- „Zyklen bis 80 % Restkapazität“ ist nur bei vier von acht Produkten belegt. Für die DELTA-3-Max-Serie nennt EcoFlow keine Zyklenzahl, sondern eine geschätzte Lebensdauer von „etwa 10 Jahren“ aus internen Simulationstests. Das ist eine Schätzung mit unbekannter Nutzungsannahme und keine Zyklenangabe. Wir rechnen sie nicht um.
- „Schutzart des Akkupacks“ gilt bei zwei von sechs Stationen — und nie für das Gerät. EcoFlow nennt IP65 ausschließlich für das Akkupack der DELTA-3-Serie mit 1.024 Wh. Keine dieser Stationen ist regendicht. Die Anschlussfelder liegen offen, die Lüftungsschlitze auch. Jede von ihnen gehört unter ein Vordach.
- „Lautstärke angegeben“ sagt nur, ob der Hersteller überhaupt eine Zahl nennt — nicht, wie leise das Gerät ist. Die Angaben sind untereinander nicht vergleichbar: DELTA 3 nennt „unter 30 dB bei 600 W“, DELTA 3 Max „höchstens 25 dB bei 600 W“, DELTA 2 und DELTA 2 Max nennen nichts. Ohne genannte Messentfernung und Messbedingung ist keine dieser Zahlen eine Norm-Angabe. Dass die DELTA 2 keine nennt, heißt nicht, dass sie lauter ist.
- X-Boost ist keine Wechselrichterleistung. Die Technik senkt die Ausgangsspannung, damit ohmsche Verbraucher — Wasserkocher, Heizlüfter, Föhn — mit weniger Leistung laufen, statt abzuschalten. Sie erzeugt keine zusätzlichen Watt. Geräte mit Motor, Elektronik oder Kompressor vertragen das nicht. Deshalb steht in unserer Tabelle die AC-Dauerleistung und nicht der X-Boost-Wert.
Vorsicht bei der DELTA 2 Max: die Angabe auf Amazon stimmt nicht mit der des Herstellers überein
Der Amazon-Titel der DELTA 2 Max nennt „3000W Max Ausgang“. Auf EcoFlows eigener Spezifikationsseite steht 2.400 W AC-Dauerleistung (Spitze 4.800 W), dazu getrennt ein X-Boost-Wert von 3.100 W.
Beide Zahlen haben eine Grundlage, aber sie bedeuten nicht dasselbe. Wer nach dem Amazon-Titel plant und ein 2.800-W-Gerät anschließen will, das kein reiner Widerstandsverbraucher ist, steht vor einer Station, die abschaltet. Das ist der Grund, warum wir grundsätzlich nur Herstellerquellen in die Tabelle übernehmen — nachzulesen in unserer Methodik.
Der Nachfolger kann nicht überall mehr
Bei den 1-kWh-Modellen ist der Generationswechsel eindeutig: Die DELTA 3 ist in jeder einzelnen Zahl mindestens so gut wie die DELTA 2 und in vier Werten besser. Bei den 2-kWh-Modellen sieht es anders aus.
| DELTA 2 Max (2023) | DELTA 3 Max (2025) | |
|---|---|---|
| Kapazität | 2.048 Wh | 2.048 Wh |
| AC-Dauerleistung | 2.400 W | 2.400 W |
| Erweiterbar | ja, bis 6.144 Wh | nein |
| USB-C | 2 × 100 W | 1 × 100 W + 2 × zusammen 30 W |
| Solar-Eingang | 1.000 W (2 Eingänge) | 500 W (1 Eingang) |
| Gewicht | 23 kg | 20,3 kg |
Das ältere Gerät gewinnt in drei von sechs Zeilen, das neuere in einer. Der Nachfolger ist hier vor allem leichter. Alles andere, was die DELTA 3 Max besser macht — Erweiterbarkeit bis 10 kWh, 3.000 W Dauerleistung, 140 W USB-C —, steckt nicht in der DELTA 3 Max, sondern in der teureren DELTA 3 Max Plus.
Für uns ist das kein Skandal, sondern eine Produktlinie, die feiner aufgeteilt wurde. Es ist aber genau die Art von Detail, die in einem Modellnamen nicht auftaucht und in der Suchergebnisliste auch nicht. „Neuere Generation“ ist bei EcoFlow kein Ersatz für einen Blick ins Datenblatt.
Zusatzakkus: der Punkt, an dem EcoFlow vorbildlich ist
Powerstations sind eine Produktklasse, in der Hersteller ihre Kunden gern einsperren. EcoFlow tut das an dieser Stelle nicht. Laut Spezifikationsseite der DELTA-3-Serie werden die Zusatzakkus von DELTA 2, DELTA 2 Max, DELTA 3 und DELTA Pro 3 gleichermaßen unterstützt.
Praktisch heißt das: Wer heute eine DELTA 2 samt Zusatzakku besitzt und in zwei Jahren auf eine DELTA 3 wechselt, nimmt den Akku mit. Das ist über drei Gerätegenerationen hinweg selten geworden.
EcoFlow DELTA 2 Zusatzakku 1.024 Wh
nach Datenblatt bewertetBringt die DELTA 2 auf 2.048 Wh — und passt später an jede DELTA 3.
- Eigenständige Powerstation nein
- Kapazität 1.024 Wh
EcoFlow Zusatzakku für DELTA 2 Max 2.048 Wh
nach Datenblatt bewertet2.048 Wh für die Max-Modelle. 19 kg, die allein nichts können: ohne Station ist der Akku nur ein Akku.
- Eigenständige Powerstation nein
- Kapazität 2.048 Wh
- Gewicht 19 kg
- Maße 464 x 235 x 283 mm
Eine Einschränkung nennen wir trotzdem: Für ein Festivalwochenende ist ein Zusatzakku fast immer überflüssig. Er verdoppelt nicht nur die Kapazität, sondern auch das Gewicht und die Zahl der Kisten, die über die Wiese müssen. Der Zusatzakku ist eine Anschaffung für den Notstromfall zu Hause, die auf dem Zeltplatz mitgenommen werden kann — nicht umgekehrt.
Reichen 1.024 Wh für ein Festivalwochenende?
In aller Regel ja — und meistens mit großem Abstand. Der Verbrauch eines Zeltplatzwochenendes wird fast immer überschätzt, weil man in Watt denkt statt in Wattstunden. Ein Handy zieht pro Ladung rund 15 Wh. Eine Campinglampe auf mittlerer Stufe kommt über drei Abende kaum über 50 Wh. Zusammen sind das keine 300 Wh für eine ganze Gruppe.
Den Unterschied macht ein einziges Gerät: die Kompressorkühlbox. Die zieht je nach Außentemperatur und Öffnungshäufigkeit 150 bis 250 Wh am Tag und ist damit allein für achtzig Prozent des Verbrauchs verantwortlich. Ab hier wird die Rechnung eng, und ab hier lohnt sich entweder ein Solarpanel zum Nachladen oder der Verzicht auf aktive Kühlung zugunsten passiver Kühlakkus.
Rechne deinen Bedarf aus, bevor du die Kapazität wählst: Wattstunden-Rechner
Was auf dem Zeltplatz wirklich zählt
Die Vergleichstabelle beantwortet die technische Frage. Auf einer Wiese entscheiden drei andere Dinge:
- Tragen. 12 kg sind an der Grenze dessen, was man mit einer Hand über 400 Meter Wiese trägt, 20 kg sind es nicht mehr. Die Griffmulden der DELTA-Gehäuse sind glatt und nicht gepolstert. Ohne Bollerwagen bleibt jede Max-Station im Auto, und dann muss die Kabeltrommel eingeplant werden.
- Regen. Keine der Stationen hat eine Schutzart für das Gerät. Ein Vorzelt oder ein Pavillon ist keine Empfehlung, sondern Voraussetzung. Mehr dazu in unserer Regenausrüstung.
- Diebstahl. Eine Powerstation ist der teuerste Einzelgegenstand auf den meisten Zeltplätzen und steht drei Tage lang in einem Zelt, das man mit einem Reißverschluss schließt. Wie wir damit umgehen, steht unter Wertsachen sichern.
Und ein rechtlicher Hinweis, der oft untergeht: Eine Powerstation ist kein Generator. Sie verbrennt nichts, stößt nichts aus und macht im Leerlauf keinen Lärm. Auf Zeltplätzen, deren Ordnung Stromerzeuger verbietet, ist sie deshalb in der Regel erlaubt. Verlass dich nicht darauf, sondern lies die Platzordnung — die Formulierungen unterscheiden sich stark.
Was wir noch nicht wissen
Alle Werte auf dieser Seite sind Herstellerangaben. Vier Dinge lassen sich damit nicht beantworten, und für alle vier haben wir Messungen ab Frühjahr 2027 geplant:
- Die nutzbare Kapazität. „1.024 Wh“ ist die Zellkapazität. Was am Schuko-Ausgang tatsächlich ankommt, liegt nach Wechselrichterverlusten darunter — üblicherweise bei 85 bis 90 Prozent, aber kein Hersteller im Feld nennt einen Wirkungsgrad. Wir wollen den Wert mit einem kWh-Messgerät an der Steckdose gegen die Ladeenergie stellen.
- Die Ladezeit unter realen Bedingungen. 56 Minuten sind ein Laborwert bei optimaler Eingangsspannung. Was eine Stromsäule auf einem Zeltplatz liefert, ist eine andere Frage.
- Die Lautstärke. EcoFlow nennt Werte ohne Messentfernung. Wir wollen in einem Meter Abstand messen, und zwar bei Last und beim Laden — der Lüfter läuft beim Schnellladen deutlich hörbar, was in keiner Angabe auftaucht.
- Der Selbstentladeverlust. Eine Station, die drei Wochen vor dem Festival vollgeladen im Keller steht, ist am Freitag nicht mehr voll. Wie viel fehlt, sagt keine Produktseite.
Solange dort keine eigenen Zahlen stehen, ist diese Seite eine saubere Gegenüberstellung von Herstellerangaben — mehr nicht, und das sagen wir lieber deutlich.
Häufige Fragen
Lohnt sich die EcoFlow DELTA 2 noch?
Für Camping und Festival ja. 1.024 Wh, 1.800 W Dauerleistung und vier Schuko-Dosen decken dort alles ab, und 3.000 Ladezyklen erreicht niemand, der die Station dreimal im Jahr mitnimmt. Der einzige Wert, bei dem die DELTA 3 den Alltag spürbar verändert, ist die Ladezeit am Netz: 56 statt 120 Minuten für eine volle Ladung. Wer regelmäßig an einer stark frequentierten Stromsäule nachlädt, spürt das jedes Mal; wer zu Hause über Nacht lädt, nie.
Was ist der Unterschied zwischen EcoFlow DELTA 2 und DELTA 3?
Gleiche Kapazität (1.024 Wh) und gleiche AC-Dauerleistung (1.800 W). Die DELTA 3 lädt am Netz in 56 statt 120 Minuten, hält 4.000 statt 3.000 Zyklen, verträgt 3.600 statt 2.700 Watt Spitzenlast und ist das einzige Modell, für das EcoFlow eine Schutzart (IP65 für das Akkupack) und eine Lautstärke angibt. Dafür wiegt sie ein halbes Kilo mehr. Die Zusatzakkus der DELTA 2 passen an die DELTA 3.
Kann man die EcoFlow DELTA 2 erweitern?
Ja. EcoFlow nennt zwei Wege: mit dem DELTA-2-Zusatzakku auf 2.048 Wh oder mit dem DELTA-Max-Zusatzakku auf 3.040 Wh. Es lässt sich immer nur ein Zusatzakku anschließen. Die größere DELTA 2 Max nimmt dagegen zwei Akkus auf und kommt so auf 6.144 Wh.
Ist die DELTA 3 Max besser als die DELTA 2 Max?
Nicht durchgehend. Beide haben 2.048 Wh und 2.400 W Dauerleistung. Die DELTA 3 Max ist mit 20,3 kg knapp drei Kilo leichter und nennt eine Lautstärkeangabe. Dafür ist sie nach Herstellerangabe nicht erweiterbar, hat nur einen Solareingang mit 500 W statt zwei mit zusammen 1.000 W und nur einen vollwertigen USB-C-Anschluss statt zwei. Wer später aufrüsten will, braucht die DELTA 3 Max Plus oder bleibt bei der DELTA 2 Max.
Ist eine EcoFlow DELTA wasserdicht?
Nein. EcoFlow gibt für keines dieser Geräte eine Schutzart an. Das einzige IP65 im Datenblatt bezieht sich ausdrücklich auf das Akkupack der DELTA-3-Serie, nicht auf die Station mit ihren offenen Anschlussfeldern und Lüftungsschlitzen. Jede Powerstation auf einem Zeltplatz braucht ein Vordach, einen Pavillon oder zumindest die Apsis des Zelts.
Ist eine Powerstation auf dem Festival erlaubt?
In der Regel ja. Eine Powerstation ist kein Stromerzeuger: Sie verbrennt keinen Kraftstoff, stößt keine Abgase aus und erzeugt im Betrieb kaum Geräusch. Platzordnungen, die Generatoren verbieten, meinen damit üblicherweise Verbrennungsmotoren. Verbindlich ist aber immer die Ordnung des jeweiligen Veranstalters — die Formulierungen unterscheiden sich stark, und manche Plätze untersagen pauschal alles, was Strom abgibt.
Wie viele Handyladungen schafft eine DELTA 2?
Rechnerisch sehr viele: Ein modernes Smartphone braucht pro Ladung rund 15 Wh, bei 1.024 Wh und realistischen Wandlungsverlusten sind das deutlich über fünfzig Ladungen. Diese Zahl ist auf einem Festival allerdings ohne Bedeutung, weil der Verbrauch fast vollständig von anderen Geräten kommt — vor allem von einer Kompressorkühlbox mit 150 bis 250 Wh pro Tag. Wer nur Handys laden will, braucht keine Powerstation, sondern eine Powerbank.
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